Auch der Münchner Oberbürgermeister kann die Iberl Bühne nur so beurteilen, wie das schon viele, viele andere in den letzten 40 Jahren getan haben:

Also den ungezählten Lobeshymnen über das ‚Iberl‘ eine weitere hinzufügen. Dabei spreche ich nicht nur für die Kultur- und Theaterstadt München, für die sich die Iberl Bühne längst als echter Glücksfall entpuppt hat, oder für das begeisterte Publikum, das quer durch alle Gesellschafts- und Altersschichten in Scharen ansteht, um für dieses populäre bayerische Volkstheater Karten zu ergattern.
Schon fast überfällig war da die offizielle Anerkennung der Stadt München, Georg Maier für sein ebenso vielseitiges wie erfolgreiches Schaffen mit der Medaille "München leuchtet – Den Freunden Münchens" auszuzeichnen. Denn was er mit seinem Volkstheater in Solln auf die Beine gestellt hat, davor kann man nur den Hut ziehen. Das ist einfach sakrisch gut.
Die Iberl Bühne ist, wie ich meine, eine Art Münchner Gesamtkunstwerk. Da paßt einfach alles zusammen: das Wirtshaus, das Theater, das begeisternd und charakterstark agierende Ensemble, die originellen, hintersinnigen Bühnenstücke in ihrer unverwechselbaren Mischung aus Münchner Mentalität und bayerischer Lebensphilosophie, die vortreffliche Mundartsprache, die Einbeziehung des Publikums und nicht zuletzt auch der medienwirksame Ruf einer einzigartigen Volksbühne, auf der es keine Klischees gibt.
Kurzum: In der Iberl Bühne wird das Volkstheater durch die Lebendigkeit definiert. Es tut München gut und zeichnet München aus, so ein Theater in unserer Stadt zu haben.
Christian
Ude
Oberbürgermeister